Samen des Wandels
Samen des Wandels

"Mit Permakultur die Samen des Wandels gedeihen lassen"

Einführungstag Permakultur - 11. Mai 2013

 

Unser erster öffentlicher Permakulturworkshop im Dinkelsbühler Stadtpark mit lieben Menschen und einem tollen Obstbaum, der jetzt ganz viele neue Freunde bekommen hat :-) Essbare Stadt Dinkelsbühl hat begonnen! Danke an Judit Bartel für diesen tollen - mutigen - Tag. Sie hat es geschafft, das komplexe Thema Permakultur an nur einem Tag sehr inspirierend rüberzubringen!

 

Schön wars! Mit beseelten Gesichtern sind alle 12 Heinzelmännchen am Ende des Tages nach Hause gefahren.. Was sie getan haben? - Sie haben begonnen, den Dinkelsbühler Stadpark in eine essbare Landschaft zu verwandeln mit einer ersten "Permakultur-Experimentierfläche" Seht rein!

 

Gepflanzt wurden Himbeeren, Johannisbeeren, Erdbeeren, Knoblauch, Ringelblumen, Lupinen, Zitronenmelisse, Erbsen, Bärlauch, Rhabarber, Johanniskraut, Lavendel, Beinwell, Zuchchini, Kürbis, Mangold.

 

Bitte achtsam ernten!

 

 

Was haben wir getan?

 

Anlage einer Permakultur – Experimentierfläche "Obstbaumlebensgemeinschaft"


Wie kann ein Biotop mit Mensch aussehen, das die Grundbedingungen für zukunftsfähiges Gärtnern erfüllt?


Wir leben in einer Klimazone, in der die Natur Walddominiert ist. Wald ist ein Ökosystem, das im Haushalt der Natur sehr effizient ist, bei dem die Partizipation des Menschen aber nicht besonders hoch ist. Die Waldränder sind die Zonen, in die sich der Mensch einbringen kann, um für seine Nahrung zu sorgen. Sie bieten genügend Raum für Pflanzen, die mehr Licht benötigen und versorgen die Bäume, Sträucher und anderen Nutzpflanzen mit den nötigen Nährstoffen.

 

Der Waldgarten ist in der Permakultur daher ein erstrebenswertes Konzept. Im Waldgarten stehen Pflanzen in Gemein- schaft – in „Familien“ in unterschiedlichen Zonen und Schichten. Bäumen werden durch Unterpflanzungen Nährstoffe zugeführt, Unterpflanzungen leben von dem “Umsatz” der Bäume und deren Bewohner. So entstehen Symbiosen.

 

Herausgegriffen aus diesem Kontext steht für sich eine sogenannte “Obstbaumlebensgemeinschaft”


Ein Baum wird in seiner “Baumscheibe” mit ihn fördernden Elementen ergänzt mit Unterpflanzungen, die zum einen den Obstbaum stärken und Pilze und Schädlinge abwehren, zum anderen den Boden verbessern, Mineralien aus tieferen Schichten verfügbar machen und Mulchmaterial produzieren, Bienenweiden sein können, und die nicht zuletzt einen Nutzen für die Menschen bieten

 

Eine „Baumscheibenunterpflanzung“ hat folgende Segmente:

 

1.Der innere Ring: (Durchmesser ca. 1-2m) repräsentiert die Waldzone, d.h. es ist eine Mulchfläche, mit Stroh abgedeckt um Wasser zu halten und das Bodenleben anzuregen, in der Halbschattenpflanzen wie Winterpostelei oder Vogelmiere, Klee als Bodendecker, Kapuzinerkresse, Bärlauch, Gundelrebe, Knoblauch, Walderdbeeren oder Borretsch wachsen.


2.Der Staudengürtel: (Ringbreite ca. 1-2m) enthält eine Gesellschaft von ausdauernden Pflanzen, die unterschiedli- chen Zwecken dienen. Sie liefern auch den Mulch für den inneren Ring.


3.Der Ergänzungsring: kann in ein Strauchsegment auf der Schattenseite (z.B. mit Himbeeren oder Johannisbeeren) und in ein Intensivsegment auf der Sonnenseite (z.B. mit Salat, Zucchini, Kürbis, Mangold, etc.) unterteilt werden.


"Mit Permakultur die Samen des Wandels gedeihen lassen!"

in Dinkelsbühl / Schattengebäude und Arche Noah Garten 

mit Judit Bartel

 

Natur - Gemeinschaft - Selbstversorgung

Permakultur für eine zukunftsfähige Lebensweise

 

Permakultur hat das Ziel, die Art und Weise, wie wir für unsere Nahrung sorgen, wie auch unseren gesamten Lebensstil zukunftsfähig zu machen. Dabei nutzt Permakultur die Natur als Inspirationsquelle, integriert altes und neues Wissen und findet Lösungen, die für die Menschen und die natürlichen Gegebenheiten des jeweiligen Ortes passend sind.

 

 

10 - ca. 12:00: Vortrag & Gesprächsrunde: Denkweise und Werzeuge der Permakultur

 

+ gemeinsames Mittagspicknick +

 

13 - ca. 16:30: Permakultur in der Praxis: Anwendung einiger grundlegender Beobachtungs- und Analysewerkzeuge und Anwendungsbeispiele für Permakultur im Selbstversorger-Garten (Sonnenfalle, Kräuterspirale, Waldgarten und mehr)

 

Judit Bartel ist Permakultur Designerin, Erwachsenenpädagogin und Kulturanthropologin, Mitarbeiterin der Permakultur Akademie, und betreibt seit vielen Jahren Bildungsarbeit im Bereich der Nachhaltigkeit. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Hersbruck.

 

An diesem Tag wird Judit erklären, worum es bei der PK eigentlich geht, ein paar praktische, einfach umzusetzende Elemente für den Selbstversorger-Garten vorstellen und mit den Teilnehmern grundlegende Beobachtungsübungen machen.

 

Im Laufe des Workshops soll auch eine erste PK-Experimentierfläche für Dinkelsbühl auf den öffentlichen Grünflächen angelegt werden: Wir gestalten am Eingang des Arche Noah Gartens gemeinsam eine "Obstbaumlebensgemeinschaft"

 

Hier der Flyer zum Workshop:

Flyer Einführungsworkshop Permakultur 11. Mai 2013
120415_Flyer Einführungsworkshop downloa[...]
PDF-Dokument [1.3 MB]

Aktuelles

Samenfest 2018 - am 11. März im Dinkelsbühler Schrannensaal

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Ein Hortus für Dinkelsbühl? - Direkt vor dem Turmalin / Raum der Begegnung entstand ein erster Permakultur - Gemeinschaftsgarten, der offen für alle Menschen in Dinkelsbühl war. Leider musste das Projekt im Sommer 2017 einer Erweiterung der städtischen Sauna weichen und so sind wir auf der Suche nach neuem "Boden unter den Füßen" - Das Projekt soll bald wieder zum Leben erweckt werden - Machen Sie mit - Sie können jederzeit dabei sein, uns Grundstücksvorschläge machen oder uns mit einer Spende unterstützen!!

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Im Oktober 2014 haben wir unseren  "Turmalin" - "Raum der Begegnung" in Dinkelsbühl eröffnet! - und im August 2017 leider wieder schliessen müssen. Wir sind auf der Suche anch neuen Räumlichkeiten!!

www.turmalin-dkb.de

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